Maria Regina Heinitz

Maria Regina Heinitz

Geb. 1968 in Isny. Studium Deutsche Sprache, Literatur und Französisch. Studienabbruch. Artbuyerin und Fotoproduzentin. Poetry Slams, Wohnzimmer- und Kaffee-Satz-Lesungen. Veröffentlichungen: Ziegel – Hamburger Jahrbuch für Literatur (2010/2011). Kaffee. Satz. Lesen 1-12 (Anthologie, ‚Unter Mördern’). Literaturförderpreis der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg (2009) für Als der Sommer eine Farbe verlor. Literaturförderpreis der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg 2016 für Schneckenkönig.

Available: Schneckenkönig

„Unfälle und Liebe, Hunde und schlossähnliche Häuser, kaputte Autos und mysteriöse Frauen – alles passt so selbstverständlich in diese Geschichte als kenne man sie schon. Natürlich verliebt man sich in diese Frau, die Otto, den Wolfshund, überfährt und schätzt Madame Ga und ihre Piroggen. (…) Eine solche Welt bereits auf dreißig Seiten bannen zu können, den Leser so gefangen zu nehmen und zu bezaubern, ist nicht nur einen Förderpreis für Literatur und alle Ehren wert, sondern es ist zu erwarten, dass man von diesem Roman noch sprechen wird. Hier entsteht etwas Großes“

- Aus der Jurybegründung der Kulturbehörde Hamburg –

Synopsis

Roman, MS, ca. 400 S.

1974. ‚Fünfzig’, sagt Feliks, wenn man ihn nach dem Alter fragt, da ist er gerade sechs und fest davon überzeugt, sein Zusammentreffen mit Magdalena war von langer Hand geplant. Warum sonst sollten er und sein Hund Otto den schlimmen Zusammenstoß mit Louise Chabschitz’ Karman Ghia überlebt haben? Fünf Monate später sind Feliks´ Vater Adam und Louise ein Paar und Magdalena kommt zur Welt.

Bei regelmäßigen Verwandtschafts-Besuchen in Polen treffen die beiden Kinder auf Jakub, der bei der homosexuellen Mutter in Warschau aufwächst. Jakub ist anderthalb Jahre älter als Feliks und ebenfalls Adams Sohn. Zwischen den drei Kindern entsteht ein heftiges Spannungsfeld.Eines Tages findet Feliks einen Schneckenkönig’, eine seltene Weinbergschnecke. Den Schneckenkönig darf nur besitzen, wer ehrlich auf die Frage des aktuellen Besitzers antwortet.

Magda gerät mehr und mehr in Jakubs’ Bann, verliebt sich in den Älteren. Feliks, hochgradig eifersüchtig, verabreicht Jakub heimlich eine pflanzliche Droge. Jakubs Reaktion auf die Droge veranlasst Adam, ihn nach Polen zurück zu schicken. Doch Jakub kommt dort niemals an. Mit ihm verschwindet der Schneckenkönig.

Teil 2
2014. Nachdem sie seit zehn Jahren als Architektin in London lebt, beauftragt ein unbekannter Auftraggeber Magdalena mit dem Bau eines Sanatoriums am Rand ihrer Heimatstadt B. Sie nimmt den Job an, obwohl Feliks ihr vehement davon abrät. Seit Adams tödlichem Unfall zehn Jahre zuvor hat Magda die Stadt nicht mehr betreten.

Auf ihrem täglichen Weg zum Bauplatz beobachtet Magda einen Mann, der in den Wasserfällen badet und eine Sehnsucht in ihr wachruft, die sie lange nicht verspürt hat. Erinnerungen an die Kindheit, die Zeit mit Feliks und Jakub kehren zurück.

Während sich die Genehmigungen für den Bau in die Länge ziehen, dringen Gerüchte über Adams Tod zu Magda durch: von Selbstmord ist die Rede, aber auch von einer Manipulation seines Wagens. Magdalena weiß nicht mehr, wem sie in der kleinen Stadt trauen kann. Ein Kräftemessen mit einem Unbekannten beginnt, in dessen Verlauf Magda immer mehr Ungereimtheiten in Feliks Vergangenheit findet.

Der Mann von den Wasserfällen erweist sich zunächst als Magdas Auftraggeber und wenig später, verraten durch eine kleine Geste, als Jakub. Er ist es. Jakub ist gekommen, das Versprechen einzulösen, das er Magda einst gegeben hat.

Excerpt

Maria-Regina Heinitz: Schneckenkönig.

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Als der Sommer eine Farbe verlor

Bloomsbury, 2014

“Bénédicte ist ein Mädchen, eine junge Frau, ein Mensch, der sehr besonders ist, einen sehr besonderen Blick auf die Welt hat und eine sehr besondere Erzählstimme, mit der sie den Leser (mich!) in ihre Geschichte hinein gezogen hat; sanft und unaufdringlich aber trotzdem unentrinnlich – und ein bisschen für immer. Die Geschichte von Bénédicte hat sich in mir eingenistet und sie wird nicht fort fliegen sondern bleiben. Ich bin glücklich über dieses Buch, sehr glücklich – und ich weiß, dass es vielen anderen Lesern genau so ergehen wird.”

Isabel Abedi

Pressestimmen

“Wie Maria Regina Heinitz der Kinderperspektive eine eigene Stimme gibt, die durch den Ton des Rückblicks nicht verwässert wird, ist große Erzählkunst und fesselt den Leser sofort.”
(Jury Literaturförderpreis Hamburg)

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